Schirmherrschaft
Dr. Heiner Geißler
Bundesminister a. D.
 
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Themenschwerpunkte

Es ist vielleicht einmal interessant, in kurzen Worten aufzulisten, was die Themenschwerpunkte bei den Aktivitäten der Gruppe nach unseren Vorstellungen sein können.

Auswahl von Ärzten und Kliniken
Die Frage nach erfahrenen Ärzten für Nachsorge, Chemotherapie und auch für Zweitoperationen ist eine viel angesprochene Aktivität. Wir werden uns bemühen, ein Netzwerk von Ärzten und Kliniken - mit Schwerpunkt im süddeutschen Raum - aufzubauen, damit die Betroffenen optimal versorgt werden können.

Medikamentöse Fragen

Schmerzmittel
Der Einsatz und die Effektivität der verschiedenen Schmerzmittel, wie auch z. B. die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (zur Blockierung der Magensäure) kann ein wichtiges Thema sein.


Chemotherapie
Hier können Fragen diskutiert werden wie:
- Vor- und Nachteile einer adjuvanten Chemotherapie
- die Wirkungsweise der verschiedenen Chemotherapien
- Möglichkeiten, die Nebenwirkungen in Griff zu bekommen


Diabetes
Der sogenannte pankreoprive Diabetes (IIIc) ist anders als der Diabetes Typ I oder II.


Enterale und Parenterale Ernährung

Für Betroffene (Schwerstkranke), die nicht mehr richtig essen können, sind diese Fragen von besonders hoher Wichtigkeit, um eine entsprechende Kalorienversorgung überhaupt zu ermöglichen.


Verdauungs- und Gewichtsprobleme

Viele Betroffene leiden unter Verdauungs- und Gewichtsproblemen. Die richtige Einnahme und Dosierung von Verdauungsfermenten, fettlösliche Vitamine (ADEK), eventuelle Diätfragen u.s.w. können bei den Treffen ein wichtiges Thema sein.


Rezidiv und Metastasen
Leider bekommen viele Betroffene nach einer Pankreas-Ca-Operation ein Rezidiv oder Metastasen.

Dann muss speziell diskutiert werden, wie es weiter gehen soll:
- erneute Operation
- verschiedene Methoden der Metastasenabtragung
- Chemotherapie
- zu welchen Ärzten soll man gehen
- bildgebende Verfahren u. Einsatz für Diagnose u. Überwachung

Die Liste der Probleme und Fragestellungen ist leider lang.

 

Und nun noch ein letztes und wichtigtes Wort:
Man könnte die Liste der Beispiele und Fragestellungen sicher beliebig fortsetzen. Dabei ist als letztes festzuhalten:

Eine derartige Selbsthilfegruppe kann auf diese Weise manchem Betroffenen helfen, indem aus den bestehenden Möglichkeiten die besten herausgesucht und kombiniert werden. Auf diese Weise kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden. Weiter, als wie der Stand der Wissenschaft ist, kann man aber leider nicht gehen. Dies ist eine der Limitationen, gegen die man leider nichts machen kann.

Diese Gruppe mit ihren Informationen und Beratungen ersetzt aber niemals die persönliche Beratung und Behandlung durch Ärzte. Sie kann lediglich unverbindliche Unterstützung für den Betroffenen und gegebenenfalls für die Ärzte ihres Vertrauens sein. Die Erkennung oder Behandlung einer Krankheit kann nur durch Ärzte erfolgen und ist deshalb unverzichtbar.

Die Zusammenarbeit mit Betroffenen, Ärzten und der Selbsthilfegruppe kann von Vorteil für alle Beteiligten sein.



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